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CHAGA

Inonotus obliquus

"SCHIEFER SCHILLERPORLING"

Wertvoller Heil- und Vitalpilz in der naturheilkundlichen Therapie

von Magen- und Darmerkrankungen sowie von Krebs.

 

Sowohl in der russischen als auch in der finnischen Volksmedizin wird der Chaga bereits seit Jahrhunderten heilkundlich genutzt. Zusätzlich zu seiner Anwendung als Stärkungsmittel wird er wegen seiner starken antioxi-dativen, immunregulierenden, entzündungshemmenden und schmerz-lindernden Wirkung vielfältig eingesetzt. Vor allem aber hat er sich einen Namen als natürliches Mittel zur Therapie aller Magen-Darm-Erkrankungen sowie von Krebs gemacht. Seit 1858 steht der Chaga aufgrund seiner Wirksamkeit bei Krebserkrankungen des Magen-Darmtrakts auf der russischen Arzneiliste

 

Einsatzbereiche in der TCM

 

Gemäß der TCM hat der Chaga einen großen Bezug zu Milz, Magen und Leber. Er wird daher besonders bei Erkrankungen und Beschwerden, die auf Störungen der Funktionskreise dieser Organe beruhen, angewendet. Auch die TCM sieht den Chaga als starkes Tonikum, als Pilz der das Qi aufbaut und schleimlösend wirkt. Er stärkt den Magen, tonisiert die Nieren und beruhigt Herz und Geist.

 

Chaga Wirkung durch Studien belegt

 

Bereits seit den 1930-er Jahren werden die Inhaltsstoffe und die Wirkung des Chaga in Russland wissenschaftlich erforscht. Heute belegen – neben den Erfahrungen aus der Naturheilkunde – zahlreiche internationale wissenschaftliche Studien seinen hohen therapeutischen Wert.

 

Wertvolle Inhaltsstoffe

 

Therapeutisch wichtige Inhaltsstoffe sind unter anderem Betulin (Vorstufe der Betulinsäure), bioaktive Triterpene, Polysaccharide und Flavonoide, Ergosterole, Sterole wie das wertvolle Inotodiol und sein Melanin-Komplex. Auch zeichnet sich der Chaga durch seinen überdurchschnittlichen Reichtum an Antioxidantien sowie Mineralstoffen und Spurenelementen aus, darunter Kalium, Natrium, Mangan und Vanadium.

Chaga Anwendungsgebiete in der Mykotherapie

 

In der Pilzheilkunde liegt der Fokus auf dem Einsatz des Chaga in der komplementären Krebstherapie. Besonders in frühen Krebsstadien hat sich seine tumorhemmende Wirkung bewährt. Aber auch bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen ist er wertvoll, da er das Tumorwachstum verlangsamen kann. Weiterhin trägt er zur Eindämmung der Metastasenbildung bei und kann die Apoptose (den programmierten Zelltod) der Krebszellen einleiten. Sehr wohltuend für die Betroffenen ist seine lindernde Wirkung auf Schmerzen und die Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie.

 

Wichtigste Indikationen und Wirkungen

  • Krebsprophylaxe

  • Krebserkrankungen; vor allem Magen- und Darmkrebs sowie Lungen- und Hautkrebs

  • Linderung der Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapie u. a. durch Schutz des Knochenmarks

  • Geschwüre und Tumore in Magen und Dünn- und Dickdarm

  • Regulierung und Stimulierung des Immunsystems

  • Entzündungshemmend

  • Zellschützend

  • Erschöpfung und Müdigkeit

  • Psoriasis

  • Antioxidativ

  • Antibakteriell

  • Antiviral, z. B. bei Grippe- und Erkältungsviren sowie Herpes 1

  • Antithrombotisch

  • Blutzuckersenkend

Hinweis:

Die beschriebenen Wirkungen beruhen auf der Einnahme von Heilpilzpulver das aus dem ganzen Pilz hergestellt wurde. Bitte lassen Sie sich vor der Anwendung von Ihrem Therapeuten beraten.

 

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Quellen:

MykoTroph, Institut für Ernährungs- und Pilzheilkunde

GFV Gesellschaft für Vitalpilzkunde e.V.

Fotalia

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